Pfarrprofil 2006 Vikariat Süd

Die Reflexionshilfe am Ende der Pfarrgemeinderats-Periode ist da – das Pfarrprofil 2006!

Am Ende der Pfarrgemeinderats-Periode ist es gut, zurückzuschauen auf das, was war, und sich zu vergewissern, wie der Stand der Pfarre ist. Auf dieser Basis kann der nächste Pfarrgemeinderat überlegen, welche Schwerpunke in Zukunft verfolgt werden sollen. Das Pfarrprofil bietet dafür eine Hilfe.

Wozu dient das Pfarrprofil?

Das Pfarrprofil ist Hilfestellung für die Rückschau auf die auslaufende Periode. Es leitet an, die Veränderungen im Umfeld der Pfarre und die Schwerpunkte der Pfarre nochmals in den Blick zu nehmen. Damit erleichtert das Pfarrprofil auch den Überstieg zum neuen Pfarrgemeinderat.

Das Pfarrprofil ist auch als Unterlage für Pfarrgemeinderats-Klausuren geeignet. Es ist gut, immer wieder einmal das eigene Tun zu reflektieren und auch die eigenen Stärken wahrzunehmen.

Wer wird das Pfarrprofil lesen?

Zu allererst natürlich der Pfarrgemeinderat selbst, weil Sie einen Nutzen vom Pfarrprofil haben sollen: der „neue“ Pfarrgemeinderat führt auf der Basis der Analyse der vorigen Periode eine Zieldiskussion.

Der Dechant wird im Herbst 2007 im Rahmen der Dechantenvisitation die Pfarrgemeinderäte besuchen, das Pfarrprofil von Ihnen erfragen und an den Bischofsvikar weitergeben.

Die Informationen aus dem Pfarrprofil dienen Dechant und Bischofsvikar dazu, die Sorgen der Pfarren teilen zu können. Es wird diesmal keine Vikariatsauswertung geben!

Wer soll das Pfarrprofil erstellen?

Die Auseinandersetzung mit dem Pfarrprofil soll im Pfarrgemeinderat erfolgen: mit dem Pfarrer, den Pfarrgemeinderäten, aber auch mit Mitarbeitern in den Bereichen.

In welcher Form in Ihrer Pfarre die Auseinandersetzung erfolgt, in einer Pfarrgemeinderats-Sitzung, einer Pfarrgemeinderats-Klausur, mit Einbeziehen von Mitarbeitern in den Fachausschüssen, usw., ersuche ich Sie, selbst zu planen.

Am Ende soll es jedenfalls ein Ergebnis der Pfarre geben.

Das Pfarrprofil besteht aus zwei Teilen: der amtierende Pfarrgemeinderat erstellt die Ist-Analyse

(1. Teil), der neue Pfarrgemeinderat schaut auf dieser Basis in die Zukunft (2. Teil).

Dafür wird es hilfreich sein, dass sich „alter“ und neuer Pfarrgemeinderat zum Austausch über das Pfarrprofil treffen.

Dadurch wird die Auseinandersetzung mit dem Pfarrprofil im neuen Pfarrgemeinderat sichergestellt und die Zieldiskussion im neuen Pfarrgemeinderat angeregt.

Damit das Pfarrprofil für Sie fruchtbar wird, gibt es noch weitere Möglichkeiten:

  • Jeder (neue) Pfarrgemeinderat bekommt bei der konstituierenden Sitzung eine Kopie des Pfarrprofils für die spätere Diskussion.

  • Die Pfarre stellt das Pfarrprofil ins Internet (Pfarr-Homepage) – damit wird die Zugänglichkeit erleichtert und die Transparenz des Pfarrprofils erhöht.

Wann geschieht was? – Der Zeitplan

Wann

Was

Wer

Herbst 2006

Erarbeiten des 1. Teils

Amtierender Pfarrgemeinderat

Jänner/ Februar 2007

Übergabe Pfarrprofil 1. Teil

Dechant, in der Dekanatskonferenz

Mai – Sept. 2007

Erarbeiten des 2. Teils

Neuer Pfarrgemeinderat

Herbst 2007

Übergabe Pfarrprofil 2. Teil

Dechant, bei der Dechantenvisitation

Welche Unterstützung ist möglich?

Im September erhalten Sie auf Anforderung Unterlagen für Pfarrgemeinderat -Klausuren, mit denen Sie im Pfarrgemeinderat eine Klausur auch selbst durchführen können.

Auf Wunsch vermittelt das Vikariatssekretariat Klausurbegleiter und steht als Informationsstelle für Rückfragen zur Verfügung: Mag. Thomas Völkerer, Tel. 01/51552-3618, E-Mail t.voelkerer@edw.or.at

Wie kann das Pfarrprofil im Seelsorgeraum genützt werden?

Das Pfarrprofil kann auch die Grundlage eines Gesprächs zwischen den Pfarren in einem Seelsorge-raum sein. Für so ein Treffen der Pfarrgemeinderäte im Seelsorgeraum mit Diskussion und Austausch anhand der Pfarrprofile wird im Frühjahr 2007 ein Modell zur Verfügung gestellt werden.

P.S.: Der Pfarrgemeinderats-Tag am Samstag, 11. November 2006, wird, ähnlich wie das Pfarrprofil in der Pfarre, eine Rückschau im Vikariat sein, in der wir „die guten Geschichten der letzten fünf Jahre“ einander erzählen können.